Satya Yuga

Wir sehen einen versöhnten Kontinent nach dem erwarteten Bruch mit der alten Welt.

Die Besinnung auf die Ursprünge unserer Natur motiviert das Wahrnehmen ästhetischer Gemeinsamkeit. Ähnlich dem Hebräischen ersteht auch das Latein auf und etabliert seinen Nachfolger als beliebte Kultursprache. Zur Bannung jeglicher diplomatischen Vorherrschaft einer einzelnen Region erweist sich dieser als angenehm vertrauter Startpunkt. Symbiotisch entsteht ein neureligiöses Einheitsbewusstsein und damit eine erstmals selbstbewusst offene Kultur durch Freundschaften und Bündnisse vereinbarer Glaubensrichtungen diverser Prägung. Mannigfaltige Annäherungsprojekte mit Rücksicht auf sensible oder gar unterdrückte Souveränitätsansprüche garantieren ein spannungsresistentes, optimistisches Klima.

Inspiriert von amerikanischer Wiederaufbaustimmung ermöglicht ein wiedergeborener Reformationswille vor allem auf politischer Ebene einen Fluss lange überfälliger Innovationen. Überholte krankhafte Gedankenmuster müssen in dem erwachenden Bewusstsein über das menschliche Wesen auch weniger bekämpft werden, vielmehr verlieren sie durch die wachsende Aufmerksamkeit schlicht ihre Stellung als bedeutender Einfluss. Der Motor des Wandels im Konflikt begreift seine Aufgabe als langwährender Geburtsprozess einer in der eigenen Synthese verallgemeinernd verwirklichenden Gottheit des Prinzips gemeinsamen Schaffens. Erste glänzende Hoffnungsschimmer des sich ankündigenden gesunden Zeitalters erwecken erst die eigentlichen Träger seiner Verwirklichung. Diese Ideen machen sich das Chaos der verwelkten geistlichen Zentrale eines expandierenden Monopoles zu Nutze und die Strukturen der Unterdrückung in ihren letzten Atemzügen zu Medien gerechter Nachfolge. Mehrdimensionale neue Sprachen und Sphären der Verständigung bieten sowohl die leichte Abkopplung von alten Dekadenzinhalten wie auch weitere Zugänge zur Vergangenheit und der fruchtbaren Umgebung.

Eine bisher unbekannte wissenschaftliche Furchtlosigkeit ermöglicht das Verständnis unterschiedlichster Lebensweisen und Glaubensgründe und verhilft einer ungezwungen breitflächig respektvollen Toleranz zum Durchbruch in ein goldenes Reich der Erkenntnis.

Die unerträgliche Dauer des Entstehungsprozesses zeugt ganz speziell von der Qualität der Stabilität seines endlich manifestierenden Potentials. Der Weltschmerz ist Teil der Art dieses kosmischen Vorganges, einer göttlichen Geburt des Allvaters durch die Mutter Natur in das weltliche Kind.

 

yugas

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s