Die Sündflut

Berann-Opus223


Menschenberge türmen sich auf, flüchten nur hoffnungslos vor sich selber. Fehlende Einsicht, kleines Bewusstsein, die Sündflut nimmt ihren Lauf. Menschenmeer und Menschenfelder, in Massenpanik durch Massenwohlstand zu Massengräbern.

Die Weisen einer jeden Epoche, die Seher in jeder Generation, eine jede Geschichte, alle Moral, der Sinn stets nur der Ewige. Das Wissen um die Vernunft, das Streben um ihre Verwirklichung. Obschon jeder Natur, obgleich dem Willen eines jeden Individuums. Das Ziel, der Staat, der Gott, die Anarchie, die Natur. Die Unterwerfung der Freiheit der Uneinsicht, die Befreiung der Tatsache menschlicher Güte. Ein Reich, eine Einheit.

Der Abgesang des Hasses. Die Selbstliebe zum Menschen. Das Tier das sich selbst Meister ist. Der selbstzüchtende, selbstzüchtigende Organismus. Der selbstfindende Prozess. Die selbstverwirklichende Einheit. Der Künstler der sich selbst als Werk erkennt. Der Priester der zu sich selbst betet und von seinem eigenen predigt. Der Gott der sich selbst schöpft. Der Grund der in sich selbst ist. Die Ewigkeit in sich selbst begründet.

Von der Fortpflanzung von Sünde und Unzucht in die Selbstfindung der Ein-Heit, das Zusammen-Wirken der Pole, das Verständnis der Theorien, die Zusammenkunft der Philosophen im Aufbruch zum ewigen Ziel.

Die Selbstgeburt des Menschen zeugt von seiner Verantwortung.

Das Pendel des Leids zeigt bald Gleichgewicht.
Es naht der Stillstand der Zeit im Weltgericht.

Bilder gestiftet von H.C. Berann
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