Überflüssige Pleonasmen

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Weisheit ist der Verdienst des Mutes zum Verständnis.
Ignoranz ist der Zins auf die Furcht vor dem Selbst.
Weisheit begründet die Verallgemeinerung der Liebe,
die Angst vor der Liebe jedoch führt zur Verachtung der Welt.

Die Diversität in der Einheit verbindet die Elemente der ungleichen Mengen. Die Unterschiede von Individuen der Kollektive verbrüdern der Feinde Lager überragende Herzen, die sich verschieden gleichend in ihren Paradoxen wiederfinden und ineinander verlieben, und sich verstricken in den Schicksalen der überzähligen Unliebenden, den sich vor ihrem Selbst fürchtenden, dem Selbst in den sich verwirklichten anderen, den eigenwillig Lebenden.

Die Betenden beten zu den zu sich selbst betenden.
Die Glaubenden glauben an die an sich selbst glaubenden.
Die Hoffenden hoffen auf die Überzeugung der Überzeugten.
Die Schlafenden bewachen die Träume der Unbewussten.

Die Verschwörer schwören auf den Schwur der Gerechten.

Die Lernschwäche der Völker provoziert die härtesten Lektionen.
Die Sittlichkeit des Teufels ist verhüllt in Verachtung und Hohn.

Die Liebenden lieben die Episode überwundener Lieblosigkeit.
Die Feiernden feiern den Sieg über die Unfreiheit der Unfeierlichkeit.

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